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Allgemeine Informationen zur Sporthilfe Niedersachsen sowie Meldeformblätter als PDF-Dateien zum Download. 

Allgemeine Informationen zur Sporthilfe Niedersachsen

Die Sporthilfe Niedersachsen ist das gemeinsame Sozialwerk des LandesSportBundes Niedersachsen e.V. und des Niedersächsischen Fußballverbandes e.V. Vorsitzender des Geschäftsführenden Ausschusses der Sporthilfe Niedersachsen ist der Vizepräsident des LSB, Herr Joachim Homann. Weiteres Mitglied ist der Vizepräsident des NFV, Herr August-Wilhelm Winsmann.

Unveränderte Hauptaufgabe der Sporthilfe ist die Betreuung und Weiterentwicklung des Sportversicherungsvertrages, den LSB und NFV als Rahmenvertrag für alle seine Mitglieder mit der ARAG-Versicherung abgeschlossen haben. Der Sportversicherungsvertrag bietet den einzelnen Mitgliedern der niedersächsischen Sportvereine und den Sportbünden, Landesfachverbänden und Vereinen als juristische Personen eine Grundabsicherung in den Bereichen der Unfall-, Haftpflicht-, Umwelt-Haftpflicht-, Vermögensschaden-Haftpflicht-, Vertrauensschaden- und Rechtsschutzversicherung.

Kinder und Jugendliche unterstehen im Unfallbereich dem Schutz des Kommunalen Schadenausgleiches. Da dort keine Leistungen für Zahn-, Brillen- und Hörgeräteschäden übernommen werden, und die Kinder und Jugendlichen gegenüber den Erwachsenen nicht benachteiligt werden sollen, leistet hier die Sporthilfe Niedersachsen analog zu den für die Erwachsenen geltenden Versicherungsbedingungen des Sportversicherungsvertrages.

Die Sporthilfe Niedersachsen kann Verletzten, die durch einen Sportunfall in eine wirtschaftliche Notlage geraten sind, eine Beihilfe gewähren. Beihilfeanträge sind über den Verein an die Sporthilfe Niedersachsen in der Geschäftsstelle des LSB zu richten.

Weiterhin führt die Sporthilfe zu Weihnachten umfangreiche Aktionen durch:

  • Verletzte, die sich aufgrund einer Sportverletzung über die Weihnachtsfeiertage im Krankenhaus aufhalten müssen, erhalten ein Weihnachtsgeschenk.
  • Sportverletzte, die eine schweren Sportunfall erlitten haben, erhalten ebenfalls ein Geschenk.
  • Kinder und Jugendliche, deren Vater oder Mutter bei einem Sportunfall ums Leben gekommen sind, erhalten 3 Jahre lang ein Geldgeschenk.

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Allgemeine Informationen zur Sporthilfe Niedersachsen

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Leistungen der Sporthilfe Niedersachsen

A. Beihilfe-Richtlinien

1. Die Sporthilfe Niedersachsen kann Sportverletzten, die durch den Sportunfall oder durch einen Unglücksfall anlässlich der aktiven Sportausübung in eine wirtschaftliche Notlage geraten sind, eine Beihilfe gewähren. Ein Rechtsanspruch besteht nicht.

2. Über die Anträge entscheidet der geschäftsführende Ausschuss der Sporthilfe Niedersachsen.

3. Beihilfen können insbesondere gewährt werden für Behandlungskosten, Prothesen und in besonderen Härtefällen für größeren Verdienstausfall.

4. Nicht beihilfefähig sind:

a) Nachteile und Schäden, die durch eigenes Verschulden entstanden sind,

b) über das medizinisch notwendige Maß hinausgehende private Heilbehandlungen,

c) Sachschäden.

5. Vordrucke für Beihilfe-Anträge sind bei der Sporthilfe Niedersachsen anzufordern.

6. Die Anträge sind über den Verein an die Sporthilfe Niedersachsen zu richten. Sie sollen einen möglichst umfassenden Überblick über die wirtschaftliche Situation und die durch den Sportunfall erlittene Notlage geben. Die Schadenregulierung durch Krankenkasse und Unfallversicherung sollte weitestgehend abgeschlossen sein.

7. Nachweise der wirtschaftlichen Notlage, die durch einen Sportunfall oder einen Unglücksfall anlässlich der aktiven Sportausübung ausgelöst wurde, sind dem Antrag beizufügen. Die Schadennummer der ARAG ist anzugeben.

8. Beihilfe-Anträge mit unrichtigen Angaben werden abgelehnt.

B. Besonders zu beachten ist:

1. Lohnfortzahlung

Ein Anspruch besteht grundsätzlich bei Arbeitsunfähigkeit infolge Erkrankung, wozu auch Unfallfolgen zählen. Bei Arbeitsunfähigkeit aufgrund eines eigenen Verschuldens (grob fahrlässig oder gar vorsätzliches Verhalten) entfällt der Anspruch auf Lohnfortzahlung. Der Anspruch bleibt dagegen bestehen bei nur leicht fahrlässigem Verhalten, wie z.B. Verkehrsunfall oder normale sportliche Betätigung.

Sportunfälle sind anderen Krankheiten gleichzustellen. Das wurde vom Bundessozialgericht anerkannt (Urteil vom 20. 03. 1959 Aktenzeichen 3 RK 13/55 und 20/56). Verweigert ein Arbeitgeber die Lohnfortzahlung, kann der Arbeitnehmer sein Recht vor dem Arbeitsgericht geltend machen. Er kann sich dabei auf die Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts vom 30. 05. 1958 berufen, nach der aus einer Beteiligung am sportlichen Wettkampf kein Selbstverschulden hergeleitet werden kann.

2. Bei der Heilfürsorge für Bundeswehrangehörige gilt Folgendes:

Soldaten aller Dienstgrade erhalten unentgeltlich truppenärztliche Versorgung. Hierbei ist es unerheblich, ob der Behandlungsfall im Dienst oder außerhalb des Dienstes, z.B. bei Teilnahme am außerdienstlichen Sport, eintritt. Die Behandlung soll grundsätzlich durch den Truppenarzt erfolgen; eine Ausnahme bilden plötzliche schwere Erkrankungen und Unglücksfälle, bei denen vorübergehend, wenn der Truppenarzt nicht oder nicht rechtzeitig zu erreichen ist, der nächste Zivilarzt so lange in Anspruch genommen werden kann, bis der Sanitätsoffizier die Behandlung übernimmt. Der Truppenteil ist von der Erkrankung umgehend zu benachrichtigen.

Das gleiche gilt auch für Angehörige des Bundesgrenzschutzes und der Polizei.

3. Sonstiges

a) Beamte und öffentlich Bedienstete haben Anspruch auf Beihilfe im Rahmen der bestehenden Beihilfevorschriften.

b) Die Versichertenkarte muss auch der Sportverletzte bei seinem Arzt abgeben, sonst läuft er Gefahr, als Privatpatient für die Kosten selbst aufkommen zu müssen.

c) Keine Sportausübung ohne Krankenversicherungsschutz!

Nicht versicherungspflichtige Sportler sollten sich grundsätzlich in ausreichender Höhe freiwillig/privat versichern. Selbständigen empfehlen wir, darüber hinaus eine Versicherung über ein angemessenes Tagegeld abzuschließen. Denken Sie dabei an den Verdienstausfall während der Zeit der Arbeitsunfähigkeit!

d) Vor Aussteuerung durch die Krankenkasse ist rechtzeitig ein Rentenverfahren wegen vorübergehender Erwerbsunfähigkeit bei der Deutschen Rentenversicherung einzuleiten. Nähere Auskunft hierüber erteilen die Krankenkassen.

e) Verluste durch Diebstahl sind durch die Sportversicherung nicht gedeckt, mit Ausnahme der Schäden, für die im Rahmen der Vertrauensschadenversicherung Deckung gewährt wird.

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Leistungen der Sporthilfe Niedersachsen

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MELDEFORMBLATT SPORTHILFE NIEDERSACHSEN 

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Beihilfeantrag an die Sporthilfe Niedersachsen

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